Hugo Höllenreiner wird 1933 in München-Giesing geboren. Zunächst scheint die Bedrohung durch den Nationalsozialismus noch fern. Der Vater ist Soldat, die Schwester stolz auf ihre BDM-Uniform. Das ändert sich schlagartig im November 1941. Die Familie wird ins "Zigeunerlager" Auschwitz-Birkenau deportiert. Dort erlebt Hugo grauenvolle Dinge: die Gaskammern und Josef Mengeles Experimente. Was ihn überleben lässt, ist der Zusammenhalt der Familie. Im Sommer 1944 werden sie weitertransportiert: von Ravensbrück über Mauthausen nach Bergen-Belsen. In Ravensbrück werden Mutter und Tanten zwangssterilisiert, der Vater gelangt nach Sachsenhausen, wo er den Krieg nur knapp überlebt. Am 15. April 1945 werden die Höllenreiners von der britischen Armee befreit. Hugo Höllenreiner hat erst vor wenigen Jahren begonnen, über die Zeit im Konzentrationslager zu reden.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 14.04.2021 um 07:30 Uhr auf HR.