

Smartphones, Flachbildschirme, Elektroautos, LED-Leuchten und unzählige weitere technologische Errungenschaften haben in den letzten Jahren zwar unseren Alltag erleichtert, aber vor allem Unmengen von Rohstoffen verbraucht. Einige davon sind nicht im Überfluss auf unserem Planeten vorhanden, wie "Seltene Erden", eigentlich "Metalle der Seltenen Erden", die z.B. in Touchscreen und Magneten stecken.
In unserem Sonnensystem kreisen so wie die Erde viele Asteroiden um die Sonne. Himmelskörper, von denen viele aus genau diesen begehrten Seltenen Erden und Edelmetallen bestehen, wie Platin. In den letzten Jahren hat sich daher nicht nur die Wissenschaft mit der Erkundung der Asteroiden befasst, sondern es entstanden auch Firmen, die einen eigenen Industriezweig aufbauen wollen: den Asteroidenbergbau. Klingt zunächst wie Science-Fiction, ist es aber nicht. Schon seit einigen Jahren sind immer wieder Raumsonden zu Asteroiden unterwegs um sie genauer zu erkunden. Erst vor wenigen Wochen sind im Rahmen einer japanischen Mission Gesteinsproben vom Asteroiden Ryugu auf der Erde gelandet.
Fast eine Million Asteroiden hat die Wissenschaft schon entdeckt, vermutet wird ein Vielfaches davon. Doch den großen und kleinen Playern im utopisch klingendem Weltraumbergbau winkt nicht nur ein verlockendes Billionengeschäft, sondern auch viele Hürden: technologische, finanzielle und auch juristische.
Das Wissensmagazin gibt Antworten auf die großen und kleinen Fragen aus allen Bereichen des Lebens mit Reportagen, Selbstversuchen und Porträts. Moderatorin Fanny Stapf geht den Dingen auf den Grund, präsentiert Trends und spürt Phänomene auf.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 15.02.2021 um 16:30 Uhr auf ARD-alpha.