

Im 10. Jahrhundert erstmals erwähnt, wurde Krakau 1038 die Hauptstadt Polens. Durch die Gründung der Jagiellonian- Universität 1364, der ersten in Polen, wurde die Stadt zu einem bedeutenden kulturellen Zentrum Osteuropas. Heute zählt Krakau 100 000 Studenten. Infolge mehrfacher Zerstörung mit anschließendem Wiederaufbau weist das Stadtbild eine Mischung aus Gotik, Renaissance und Barock auf. Zu den kulturellen Schätzen Krakaus zählen das Wawelschloß, der Marktplatz mit Tuchhalle, die St.-Franziskus-Kirche mit Malereien des Jugendstilkünstlers Stanislaw Wyspianski und die Marienkirche mit dem gewaltigen Altar von Veit Stoß aus dem 15. Jahrhundert.
1978 wurde die Altstadt Krakaus zum Weltkulturerbe erklärt.
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 14.11.2020 um 19:00 Uhr auf ARD-alpha.