

Am 07. August 2010 regnet es in Sachsen, Polen und Tschechien stundenlang in Strömen. Im Kirnitzschtal tritt das beschauliche Flüsschen Kirnitzsch über die Ufer. Der Campingplatz "Ostrauer Mühle" mit Inhaber Christoph Hasse meldet "Land unter" und die Feuerwehr Bad Schandau um Einsatzleiter Kai Bigge wird um Hilfe gebeten. Er sendet Feuerwehrkameraden zum Platz, als plötzlich der Funkkontakt abbricht. Auch Renate Gernert aus dem Restaurant Buschmühle wird von den Wassermassen eingeschlossen. Die Freiwillige Feuerwehr Ottendorf kommt zur Rettung, bis plötzlich die einzige Verbindung zur Buschmühle, eine Brücke, komplett überflutet wird.
Außerdem:
In Polen bricht nahe der Grenze der Witka-Staudamm und der Neiße-Pegel auf der sächsischen Seite steigt bedrohlich an. Werner Lohmann aus Görlitz ist gerade auf der Einschulungsfeier eines Neffen in Hagenwerder, einem Ortsteil von Görlitz, als das Wasser plötzlich ansteigt. Sie wollen ihre Autos retten, werden aber von den Wassermassen in ihren Autos eingeschlossen. Die Berufsfeuerwehr Görlitz und Rettungsschwimmer beginnen mit der Bergung der Eingeschlossenen.
Im Mittelpunkt der Sendung stehen neben den Menschen, denen ein Unglück widerfahren ist, auch mutige Ersthelfer, die selbstlos anderen zu Hilfe geeilt sind. Aber auch professionelle Retter wie Sanitäter, Ärzte und Feuerwehrleute, die nicht selten auch Mut und Ausdauer benötigen, werden in der Sendung vorgestellt. Die Beiträge zeigen reale Rettungsaktionen, die an Originalschauplätzen nachgestellt werden. Dabei wird das Drehteam von medizinischen Einsatzkräften, der Feuerwehr und der Hubschrauberrettung unterstützt. Experten schätzen die Situation ein und beschreiben Gefahren und Risiken.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 08.10.2020 um 20:15 Uhr auf MDR.