Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Altstadt von Salzburg (Österreich) - Südlicher Charme mit barocker Fröhlichkeit

Quelle: Pressebild
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Die Altstadt von Salzburg und die Festung Hohensalzburg aus dem 11. Jahrhundert wurden 1997 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. In der Festspielstadt sind Zeugnisse barocker Baukunst - im Mittelalter wirkten hier vor allem italienische Künstler - ebenso präsent wie auch der Geist Mozarts als berühmtester Sohn der Stadt und ihr südlicher Charme. Unübersehbar: in Salzburg gingen Natur, Kunst und Architektur eine Symbiose ein, die die Stadt zu einem Touristenmagneten machte.


Seit dem 11. Jahrhundert wird die Stadt Salzburg von der Festung Hohensalzburg beschützt. Längst ist die mittelalterliche Burganlage selbst schützenswert. Gemeinsam mit der Altstadt wurde sie 1997 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.Der Weltreisende Alexander von Humboldt schrieb 1804: "Die Gegenden von Salzburg, Neapel und Konstantinopel halte ich für die schönsten der Erde." Die barocke Fröhlichkeit der Stadt, ihr südlicher Charme wirken geradezu italienisch. Nach dem Willen der Erzbischöfe des 16./17. Jahrhunderts sollte das mittelalterliche Städtchen in ein deutsches Rom verwandelt werden. Die besten Künstler Italiens wurden nach Salzburg geholt. Der berühmteste Sohn der Stadt, Wolfgang Amadeus Mozart, hat zwar den Erzbischöfen früh den Rücken gekehrt, doch der Geist Mozarts ist heute noch in der Festspielstadt allerorts spürbar. Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 18.10.2020 um 19:15 Uhr auf ARD alpha.