Heilige Stätten

Die Pyramiden und Gräber der ägyptischen Pharaonen deuten auf eine Besessenheit ihrer Erbauer in Hinblick auf den Tod und das Leben im Jenseits hin. Aber die Entdeckung eines 4000 Jahre alten Manuskripts aus Leder lässt nun Rückschlüsse zu, dass die Glaubenssätze der alten Ägypter mehr mit dem Leben als mit dem Tod zu tun hatten. Von den mächtigen Pyramiden von Gizeh zu den Grabstätten im Tal der Könige: Die heiligen Stätten des Alten Ägyptens gehören zu den beeindruckendsten des Altertums. Die Ägypter scheinen vom Tod und vom Leben im Jenseits besessen gewesen zu sein. Sie mumifizierten die Körper der Verstorbenen und legten ihnen im Grab ein Totenbuch bei, das ihnen im Jenseits auf der Reise durch die Unterwelt helfen sollte. Doch im Jahr 2015 fand der Ägyptologe Wael Sherbiny im Ägyptischen Museum Kairo ein 4000 Jahre altes Manuskript aus Leder. Dieser bemerkenswerte Fund könnte die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Glauben der alten Ägypter vollkommen verändern.

Quelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 28.09.2020 um 12:05 Uhr auf ServusTV.