

Roeros war 300 Jahre lang mit seinen zahlreichen Kupferbergwerken das Zentrum des Kupferbergwerks in Zentralnorwegen. Heute sind diese Holzhäuser Bestandteil des Museums, ebenso die Schmelzhütte und die benachbarte Schmiede - die Stadt als ein Freilichtmuseum. In den Bergwerken verdingten sich Einwohner und Arbeitskräfte aus Schweden und sogar Deutschland als Tagelöhner. Im Zwei-Schicht-System arbeiteten hier die Männer und auch Kinder. Mit Pferdekarren wurde das erzhaltige Gestein in die Stadt zum Schmelzwerk gebracht. Während die Verwalter in prunkvollen Villen wohnten, lebten die Tagelöhner und Bauern in einfachen Holzhäusern, die noch heute das Stadtbild prägen. Erst 1977 wurde die letzte Grube geschlossen. Der Film ist ein Streifzug durch die Geschichte und den Ort gleichermaßen. Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 26.09.2020 um 19:00 Uhr auf ARD alpha.