

* USA: die Westküste brennt
Die Brände an der Westküste der USA gelten als die
schlimmsten Feuer, die je in den Bundesstaaten Kalifornien,
Oregon und Washington State gewütet haben. Portland, eine
der großen Städte an der Pazifikküste, hat weltweit die derzeit
schlimmste Luftverschmutzung, haben Expert*innen gemessen. Mehr als 25 Menschen sind inzwischen ums Leben gekommen, es werden noch weitere vermisst. Aber vor allem sind viele Orte und Gemeinden völlig abgebrannt. Und auch wenn Präsident Trump einen Besuch in der Krisenregion angekündigt hat, ist ein Ende der sich weiter ausbreitenden Brände nicht in Sicht.
* Griechenland: Moria brennt. Wohin mit über 12.000 Geflüchteten?
Seit fast einer Woche campieren die Geflüchteten auf der
griechischen Insel Lesbos unter freiem Himmel, nachdem das
völlig überfüllte Lager Moria abgebrannt ist. Die UN errichtet
derzeit ein neues Zeltlager, um die akute Not zu lindern. Viele
der Einheimischen fordern aber, dass die Geflüchteten ihre
Insel so schnell wie möglich verlassen. Denn für die griechische Bevölkerung sind sie eine kaum zu ertragende Belastung, erzählen sie. Inzwischen haben sich Bürgerwehren gebildet, weil die Angst umgeht und weil mit COVID-19 infizierte Geflüchtete einfach untergetaucht sind. Solidarität findet in dieser Atmosphäre keinen Raum mehr.
* Brasilien: die Viren-Jäger
Sie suchen im Dschungel nach neuen Viren, die das Potenzial
haben, auf Menschen überzuspringen und neue Pandemien
auszulösen. Die Forscher der Universität São Paulo beschäftigen sich mit sogenannten Zoonosen. Diese kommen
immer öfter vor, weil der Mensch immer näher an den Urwald heranrückt.
* Kenia: Lehrer*innen der Privatschulen ohne Einkommen
Der Job auf der Baustelle bringt ihm gerade mal vier Euro,
eigentlich unterrichtet Joseph Maina Erdkunde. Der
kenianische Staat hat das Schuljahr im ganzen Land für
beendet erklärt. Erst nach der Conorana-Pandemie werden die Schulen wieder öffnen. Den Lehrer*innen der staatlichen
Schulen wird weiter Gehalt bezahlt, den Privatschullehrer*innen aber nicht. Deshalb muss Joseph Maina sich mit Gelegenheitsjobs durchschlagen, genauso wie seine 150.000 Kolleg*innen.
* Großbritannien: Goldrausch in Schottland
In den Flüssen von Schottland wird wieder nach Gold gesucht.
Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind Schürfrechte
gefragt wie lange nicht. Es ist schon die Rede von einem neuen Goldrausch. Etwa 7,5 Millionen Briten arbeiten gerade nicht, ein Teil von ihnen wurde beurlaubt. Die Goldsuche ist eine willkommene Abwechslung. Außerdem ist der Goldpreis gerade hoch. Und schon ein kleines Klümpchen Gold kann in
schwierigen Zeiten glücklich machen. Die Weltbilder blicken Woche für Woche bis zum Horizont und weiter. Sie erzählen die wichtigen Geschichten aus dem Ausland: bildstark und informativ. Julia-Niharika Sen zeigt zusammen mit den ARD-Korrespondenten weltweit den Alltag der Menschen im nahen und fernen Ausland: in packenden Reportagen, spannenden Geschichten und berührenden Porträts.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 19.09.2020 um 07:45 Uhr auf tagesschau24.