

Vor rund 200 Millionen Jahren besiedelte die Brückenechse, auch Tuatara genannt, die Erde. Überall sonst wurde sie verdrängt, nur im isolierten Neuseeland konnte sie sich seit der Urzeit nahezu unverändert behaupten. Heute ist das Urzeit-Reptil durch eingeschleppte räuberische Säugetiere massiv bedroht. Vor der Küste Neuseelands, auf der streng geschützten Insel Little Barrier Island, findet sie ein letztes Refugium. Engagierte Wildhüter des Department of Conservation ziehen die Letzten ihrer Art auf, um sie dann in die Freiheit zu entlassen. Ihr Traum ist es, die Brückenechse irgendwann wieder in ganz Neuseeland anzusiedeln. Film von James Heyward
Vor Urzeiten haben Kräfte aus dem Erdinneren den Inselstaat Neuseeland im Pazifik isoliert und verändern sein Äußeres bis heute. Vulkanausbrüche und Erdbeben lassen ihn nicht zur Ruhe kommen.
Auf engstem Raum überleben dort nur Tiere, die sich gegen ihre Rivalen um Nahrung und Fortpflanzung behaupten können. Manche Tiere haben sich seit der Urzeit kaum verändert, andere haben sich auf ungewöhnliche Weise ihrer wankelmütigen Umgebung angepasst. Neuseelands dramatische Fjorde, gletscherbedeckte Berge und uralte Wälder sind daher Lebensraum für Kreaturen, die nirgendwo sonst zu finden sind.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 29.06.2020 um 17:50 Uhr auf arte.