

Porträt der Kathedrale von Reims. In ihrer 800jährigen Geschichte hat sie viel erlebt: kirchliche Rituale, Papstbesuche, die Krönungszeremonien aller französischer Könige. Aber auch Naturkatastrophen, Revolutionen, Kriege und Zerstörung haben ihr zugesetzt, sie beinahe vernichtet. Aber sie ist immer wiedererstanden aus den Trümmern und steht heute als resolute Bastion und Mahnerin humaner kultureller Werte im Zentrum von Reims. Ein maßgebliches Beispiel gotischer Baukunst, übersät mit mehr als 2500 Figuren, das Skulpturen-Wunder der Champagne .Als spirituelle Kaftquelle und nationales Hiligtum der Franzosen ist die Kathedrale von Reims heute ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt. Denn neben ihrer kulturellen Bedeutung ist sie auch zu einem Sympbol des Friedens und speziell der Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich nach dem 2. Weltkrieg geworden. Fast einhundert Jahre nach ihrer massiven Zerstörung im 1. Weltkrieg präsentiert sich die "Große Dame" von Reims nun wieder in ihrer beispiellosen Pracht als Symbiose von Glaube, Macht und Schönheit. Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 04.04.2020 um 19:00 Uhr auf ARD alpha.