

Frankreich am Ende des 11. Jahrhunderts. Das Christentum hat sich durchgesetzt. Die adeligen Äbte der Benediktinerklöster leben im Wohlstand. Das Ideal der Mönche, Armut und Bescheidenheit, scheint vergessen. In Burgund gründet sich ein neuer Orden. Er ruft seine Anhänger zur Rückkehr zu urchristlichen Idealen auf: zu Arbeit und Armut, zu Demut und Weltabgeschiedenheit. Die Mönche gründen ihr erstes Kloster "Citeaux", nach ihm nennen sie sich später Zisterzienser. Die Ordensgemeinschaft wächst schnell. Ihre Ordenshäuser ziehen sich bald durch ganz Frankreich bis nach Deutschland. Unter ihnen wird auch das Kloster Fontenay gegründet. Diese bis heute gut erhaltene Abtei gilt als Prototyp zisterziensischer Klosterbaukunst. Ihre stark gegliederte Struktur und Einfachheit zeugt für die autoritäre Strenge, wie sie der Heilige Bernhard gefordert hatte. Der Film beleuchtet den Alltag der Zisterzienser und gibt einen Abriß über die Geschichte von Kloster Fontenay bis in die heutige Zeit. Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 14.03.2020 um 19:15 Uhr auf ARD alpha.