

Für "Die gefährlichsten Schulwege der Welt" taucht das Filmteam ein in verschiedene Kulturen der Welt, die in noch völlig ursprünglichen und von der Zivilisation beinahe unentdeckten Landschaften leben. Es begleitet Schulkinder beginnend in ihrem Lebensumfeld über den Schulweg bis in die unterschiedlichen Schulen. Die Kinder klettern, balancieren, leiden: Alles für das eine Ziel - ein besseres Leben. 6.00 Uhr morgens, die Dämmerung bricht über die Savanne herein. Der achtjährige Moseka wacht bereits seit zwei Stunden über die Ziegen und Kühe seiner Familie. Er muss sie vor Hyänen, Löwen und anderen wilden Tieren beschützen. Mit dem Ende der Nachtwache beginnt für den Massai-Jungen der Schulweg quer durch die wilde Savanne Kenias. Es gilt sich zu beeilen, denn bereits am Morgen zeigt das Thermometer 25 Grad Celsius an. Was für die einen eine spannende Safaritour darstellt, ist für Moseka aus dem Massai-Dorf Kasiole ein Weg voller Gefahren, Hunger und Durst - einer der gefährlichsten Schulwege der Welt. Die Savanne Kenias gilt als eine der artenreichsten Regionen Afrikas. Mit ihrer spektakulären Natur ist sie die Kulisse für eine einmalige Reportage über Kinder, Lehrer und Eltern, die alles für ein bisschen Bildung geben. Hier leben wilde Tiere wie Löwen, Hyänen und Elefanten, die sich in den Büschen und Wäldern verstecken. Stets müssen die Schüler mit plötzlichen Angriffen wilder Tiere rechnen - Alltag für die Menschen in Kenia. Vor allem die zahlreichen Elefantenherden zählen für die Massai zu den bedrohlichsten Tieren der Wildnis. Hier gilt es, die von klein auf gelernten Überlebenstaktiken anzuwenden.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 06.02.2020 um 11:10 Uhr auf BR.