

* Kuba: Starke Frauen in Havanna
Die 36-jährige Yaya Guerrero ist eine der "neuen, starken" Frauen auf Kuba. Sie sorgt für frischen Wind in der Gesellschaft. Surfen ist ihre Leidenschaft. Im Meer musste sie sich den Platz an der Seite der Männer hart erkämpfen: "Die Männer sagten, ich solle weiter weg surfen, damit ich ihnen nicht die Wellen klaue. Ich denke ich bin eine mutige Frau, entschieden, wenn ich mir etwas vorgenommen habe, höre ich nicht auf, bis ich es erreicht habe." Und Guerrero hat sich so einiges vorgenommen. Sie bringt Kindern das Surfen bei. Besonders gerne den Mädchen, denn es brauche mehr starke Frauen auf der Welle. Aber das Angebot richtet sich auch an Kinder, denen es finanziell nicht gut geht. Geld verdienen kann sie mit ihrer Idee noch nicht. Denn der Staat hat ihr Projekt noch nicht abgesegnet. Aber auf das Finanzielle kommt es ihr auch nicht an: "Ich mache es, weil ich es schön finde, weil es mir aus dem Herzen kommt, dass was ich kann, mit anderen zu teilen. Dafür brauche ich kein Geld." Mit dieser Einstellung steht sie nicht alleine da. Es weht eine frische Brise durch Havanna - starke Frauen drängen auf ein moderneres, auch weiblicheres Land. Das alles ziemlich lässig, selbstsicher und vor allem auf kubanische Weise.
* Großbritannien: Wie geht es weiter mit Harry und Meghan?
Nach dem Krisentreffen bei den britischen Royals auf dem Landsitz in Sandringham bleiben viele Fragen offen. Doch eine wichtige Entscheidung ist bereits gefallen. Prinz Harry und seine Frau, Herzogin Meghan, wollen eigene Wege gehen - und haben dafür jetzt auch die Erlaubnis der Queen. Die britische Königin Elizabeth II. hat dem Wunsch ihres Enkels Prinz Harry nach einem Rückzug aus der ersten Reihe des britischen Königshauses zugestimmt. Zwar hätte die 93-Jährige es vorgezogen, wenn Harry und Meghan sich weiter voll für das Königshaus engagiert hätten, doch sie respektiere deren Wunsch nach Unabhängigkeit, erklärte die Monarchin nach dem Treffen.
* Kambodscha: Chinesen in Sihanoukville
Glaubt man einigen Reiseführern, dann ist Sihanoukville der "angesagteste" Strandort Kambodschas. Doch der bei Backpackern früher so beliebte Ort ist kaum wiederzuerkennen. Chinesische Baufirmen drehen das Hafenstädtchen einmal auf links, bauen den Ort zu einer Touristenhochburg um mit Hunderten Hotels und Casinos. Die Arbeiter kommen größtenteils aus China. Von der einst beschaulichen Küstenortkulisse ist mittlerweile nur wenig übrig geblieben. Und das Geld verdienen hier meist die Chinesen. Bei den Einheimischen bleibt kaum etwas hängen.
* Dänemark: Insel Samsø als Vorbild für die Welt
Kein Zweifel, die Menschen leben abgeschieden auf dieser kleinen dänischen Insel, jedoch alles andere als hinterm Mond. Samsø ist weltweit Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit. Aus allen Teilen der Erde kommen Experten hierher, um sich anzusehen, was die Inselbewohner tun. Windkraft und Solarenergie führen dazu, dass die Menschen vollkommen CO2-neutral leben - genau genommen besser als das. Sogar aus Stroh gewinnen sie hier Energie. Und das alles seit mehr als 20 Jahren.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 17.01.2020 um 00:30 Uhr auf tagesschau24.