* Texaco, das Inselparadies von Patrick Chamoiseau
Die Naturlandschaften der Karibikinsel Martinique sind so überwältigend, dass man ihre Städte fast vergisst. Nicht so Patrick Chamoiseau: In seinem Roman "Texaco", der 1992 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet wurde, erzählt der einheimische Schriftsteller die 150-jährige Geschichte einer schwarzen Familie, die die Plantagen verlässt und sich im gleichnamigen Viertel von Fort-de-France ansiedelt. Anhand des Schicksals der Exilanten zeichnet der Autor ein neues Bild der multikulturellen Stadt, geprägt von ländlicher Solidarität.
* Rom unter Mussolini
Neben Kolosseum, Trevi-Brunnen und den barocken Kirchen birgt Rom ein weiteres überraschendes architektonisches Erbe: die Spuren der größenwahnsinnigen Träume von Benito Mussolini. Der Diktator, der die Architektur als "die größte aller Künste" bezeichnete, modernisierte die "ewige Stadt" und dehnte sie bis zum Meer hin aus, um die Macht seiner totalitären Ideologie zu demonstrieren.
* Ein Schmugglerleben In Dallas, im Stadtteil Old East, stehen moderne Wolkenkratzer neben eleganten Kolonialhäusern. In den 1980er Jahren widersetzte sich hier ein mutiger Mann dem Gesetz und den Sitten seiner Zeit, um Tausenden von Kranken zu helfen. Jeden Tag eine kleine Pause im Alltag: ARTE lädt täglich auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. Von Montag bis Freitag, um 13.00 Uhr.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 30.12.2019 um 13:00 Uhr auf arte.