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Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Der Rammelsberg und Goslar (Deutschland) - Ein Berg aus Erz und seine Stadt
Samstag, 30.11.2019 19:15 Uhr
ARD alpha
Samstag
30.11.2019
19:15 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Ohne den Rammelsberg und sein Erz, ohne den Bergbau wäre die Stadt Goslar am Nordrand des Harzes wohl nie zu einem Hauptsitz der deutschen Kaiser und zu einer wichtigen Handels- und Hansestadt geworden.
Mit über 27 Millionen Tonnen Erz war der Rammelsberg die weltweit größte zusammenhängende Metallerzlagerstätte. Über 1000 Jahre wurde am Rammelsberg Erz abgebaut. Seit 1988 ist das einstige Bergwerk ein Museum, in dem die Besucher auf einzigartige Weise die Geschichte und die Entwicklung des Bergbaus durch die Jahrhunderte hin erleben und verfolgen können.

Goslars Geschichte ist eng und untrennbar mit der Geschichte des Rammelsbergs verbunden. Der Silberreichtum zog die salischen Kaiser nach Goslar. Damals ja noch ohne festen Wohnsitz, bauen sie sich in Goslar eine Pfalz. So wird Goslar für zwei Jahrhunderte zur heimlichen Hauptstadt ihres Reiches. Das Erz des Bergwerks und der Handel mit den Schätzen des Berges machte Goslar im Mittelalter zu einer reichen und bedeutenden Stadt. Der Verlust der Bergbaurechte entzog der Stadt im 16. Jahrhundert die wirtschaftliche Grundlage.
Die öffentliche Armut als Folge dieses Verlustes trug aber dazu bei, das mittelalterliche Gepräge der Altstadt von Goslar über die Jahrhunderte hin unverfälscht zu erhalten. Die reich verzierten Bürgerhäuser künden so noch heute von der einstigen Blüte der Stadt am Fuße des Rammelsberges. Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 30.11.2019 um 19:15 Uhr auf ARD alpha.