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Bayern erleben

Der Rennsteig - Erlebnisraum seit dem Mauerfall
Montag, 11.11.2019 21:00 Uhr
BR
Montag
11.11.2019
21:00 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Die Region rund um den Rennsteig, wo die Bundesländer Bayern und Thüringen aneinandergrenzen, war 28 Jahre durch den deutsch-deutschen Grenzzaun getrennt. Die Natur hat den ehemaligen Grenzstreifen inzwischen in ein grünes Paradies verwandelt, der Rennsteig als Deutschlands längster und ältester Weitwanderweg verbindet heute Menschen aus nah und fern.
Was tun die verschiedenen Generationen, um "Heimat" in der bayerisch-thüringischen Grenzregion zu schaffen, lebendig und zukunftsorientiert zu halten? Welche Veränderungsprozesse haben stattgefunden und finden weiterhin statt?
30 Jahre nach dem Mauerfall geht es den Einwohnern rund um den Rennsteig um noch mehr Miteinander und sie möchten ihre Heimat anderen näherbringen: Als urwüchsige Naturlandschaft zum Wandern und Radfahren, als Kulturlandschaft, in der sowohl die über 400 Jahre alte Glaskunst von Kleintettau als auch Architekturgeschichte wie das Bauhaushotel "Haus des Volkes" in Probstzella ihren internationalen Stellenwert haben. Und die Spuren der Teilung als steinerne Zeugen in Form von Grenztürmen, dem ehemaligen BRD/DDR Grenzbahnhof in Probstzella, Kolonnenwegen der DDR Grenzsoldaten und Überresten des Stacheldrahtzauns in den Wäldern sind zwar mahnende Erinnerung, aber auch für jüngere Generationen erlebbar.
"Am meisten beeindruckt hat mich, mit meinem Rad mitten durch den Stacheldrahtzaun zu fahren, quasi durch die "Mauer" - etwas, was für die Leute in meinem Alter bis 1989 unmöglich war …" Leon Oelschlegel, 21 Jahre (Blogger und Reporter aus Bad Steben)

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 11.11.2019 um 21:00 Uhr auf BR.