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Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Städte vom Reißbrett - Brasilia (Brasilien) und Caracas (Venezuela)
Sonntag, 06.10.2019 06:00 Uhr
SR
Sonntag
06.10.2019
06:00 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Städte vom Reißbrett dienen der Gilde der Architekten nur selten als Zier. Zwei Beispiele aus Südamerika zeigen, dass es auch anders geht. Beide wurden von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Brasilia, als neue Hauptstadt Brasiliens konzipiert, wurde zwischen 1956 und 1960 aus dem Boden des brasilianischen Hinterlandes gestampft. Das Stadtbild ist geprägt von der Funktionalität seiner Gebäude. Doch Brasília hat nicht nur Spannbeton zu bieten; die moderne Architektur besitzt ihre eigene Ästhetik. Die Monumentalität der Stadtanlage von Lucio Costa und die Leichtigkeit einzelner Bauwerke von Oskar Niemeyer verbinden sich zu einer einzigartigen Bau- und Gestaltungsidee.
Mitten im hässlich brodelnden Beton-Dschungel von Caracas liegt die Zentrale Universität von Venezuela wie eine Insel der Ruhe und der Schönheit. 87 Bauten, eine Stadt in der Stadt. Damit schuf der Venezolaner Carlos Raul Villanueva in den 1940er- bis 60er Jahren ein stadtplanerisches und architektonisches Meisterwerk, angereichert mit über hundert Werken großer europäischer, amerikanischer und einheimischer Künstlerinnen und Künstler jener Zeit. Mit seinem virtuos geformten Beton hat Villanueva einen eigenen und noch immer aktuellen Baustil geprägt.
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 06.10.2019 um 06:00 Uhr auf SR.