Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Kakadu-Nationalpark, Australien - Mythen und Legenden

Quelle: ARD-Pressebild

In Kakadu, im tropischen Norden Australiens, leben seit über 50.000 Jahren Menschen. Wann genau die Gagudju, die Ureinwohner Kakadus, anfingen, ihre Geschichte und Mythen auf Fels zu malen, kann niemand mit Sicherheit sagen. Fest steht, dass die Felsenkunst von Kakadu zu den ältesten der Welt gehört. Die Aborigines haben diese Tradition bis in die jüngste Vergangenheit weitergeführt.


Der Kakadu Nationalpark erstreckt sich im tropischen Norden Australiens (20000 Quadratmeter Fläche) und wird von ca. 400 Menschen bewohnt. Die ältesten menschlichen Spuren (Gagudju, Ureinwohner Kakadus) sind hier mehr als 50000 Jahre alt. Hier entstand Rock Art (Felszeichnungen), die zur ältesten der Welt gehört. Die Aborigines führten diese Tradition bis in die jüngste Vergangenheit weiter. 1965 starb Nayambolmi (Barramundi Charlie), der letzte der Männer, der den Rang hatte und befugt war, auf die Felsen von Nourlangie Rock zu malen. Mehr als 3500 Fundorte mit Felsmalerei im Kakadu Nationalpark geben Zeugnis von der vielseitigen Kunst und der Geschichte der Ureinwohner Australiens. Die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes erfolgte (1981, Erweiterung 1987, 1992). Gleichzeitig befindet sich hier die größte Brutstätte für Vögel auf der südlichen Halbkugel (mehr als 280 Vogelarten).

Außerdem gibt es mehr als 125 Reptilarten, 65 verschiedene Säugetiere und 25 Frosch- und 59 Fischarten. Film von Werner Meyer

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 24.08.2019 um 19:15 Uhr auf ARD-alpha.