Wasserwelten

Spiegelbilder der Natur

Quelle: ARD-Pressebild

In Flussdeltas, Mooren und Sumpfgebieten existiert eine große Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten, die für das biologische Gleichgewicht der Erde sehr wichtig sind. Um zu überleben, müssen sich die Tiere ständig den Kräften des Wasserkreislaufs anpassen. Im peruanischen Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria entspringt der Amazonas. In dem riesigen Feuchtgebiet leben neben Amazonasdelfinen, Riesenottern und Jaguaren zahlreiche Reptilien- und Amphibienarten.


Am Rande des Amazonasgebiets verbirgt sich eine faszinierende und kaum erforschte Welt. In dem peruanischen Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria, dem sogenannten "Dschungel der Spiegel", ist die Trennungslinie zwischen Wasser und Himmel kaum zu unterscheiden. Diesem riesigen Süßwasserreservoir, das aus einem Dutzend Wasserläufen aus den Anden und besonders ergiebigen Regenfällen gespeist wird, entspringt der Amazonas. Dort vereinen sich die Flussläufe von Pacaya, Samiria, Marañón und Ucayali zum größten Strom der Erde, der die ausgedehntesten Waldgebiete unseres Planeten durchfließt.

In diesem weiträumigen Feuchtgebiet im größten Naturschutzgebiet Perus tummelt sich eine Vielzahl von Land- und Wassertieren. So leben in den ständig überschwemmten Regionen Amazonasdelfine, Riesenotter, Jaguare und Klammeraffen sowie zahlreiche Reptilien und Amphibien im Rhythmus äußerst komplexer Wasserzyklen. Dokumentationsreihe Frankreich 2014

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 19.07.2019 um 08:00 Uhr auf arte.