

Am 7. Mai 2001 macht sich die Neunjährige in ihrem Heimatort Lichtenberg von der Schule auf den Weg nach Hause. Dort kommt sie nie an. Nach Peggys Verschwinden setzt die Polizei eine Sonderkommission ein, die intensiv nach dem Mädchen sucht. Gut 5000 Spuren geht die Soko vergeblich nach. 2002 rückt schließlich ein Verdächtiger ins Zentrum der Ermittlungen: Ulvi K. gesteht die Tötung von Peggy und wird 2004 verurteilt. In einem Wiederaufnahmeverfahren wird er 10 Jahre später freigesprochen. Im Sommer 2016 werden die sterblichen Überreste von Peggy K. in einem Waldstück gefunden, das nur gut 12 Kilometer entfernt von ihrem damaligen Wohnort Lichtenberg liegt.
Die hier gesicherten Spuren führen die Ermittler zu einem Mann aus der Nachbarschaft, der das tote Mädchen aber nur abgelegt haben will. Teilgeständnisse widerruft er. Im Dezember 2018 wird er aus der Untersuchungshaft wieder entlassen.
Bis heute bleibt ungeklärt, was wirklich mit dem jungen Mädchen geschehen ist und wer das Mädchen getötet hat.
In der Sendung werden die Ereignisse mit Zeitzeugen rekonstruiert. Otto Lapp, der Chefreporter des Nordbayerischen Kuriers begleitet den Fall bereits seit vielen Jahren und ordnet die Geschehnisse aus seiner Sicht ein. Der damalige Innenminister Dr. Günter Beckstein hatte die Aufklärung des Falles zur Chefsache gemacht und beschreibt, unter welchem Hochdruck die Ermittlungen geführt wurden.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 28.07.2019 um 19:00 Uhr auf RBB.