

Die Esche hat den lateinischen Namen "Fraxinus excelsior". Sie gehört - wie auch Forsythien, Flieder und Liguster - zur Familie der Ölbaumgewächse. Im Sommer ist sie gut an ihren Blättern zu erkennen: Wer sich einmal die charakteristischen Fiederblätter genauer angesehen hat, wird die Esche daran immer wiedererkennen. Aber auch im Winter fällt sie auf: Die Esche hat so eigentümliche Blattknospen, dass man sie mit keinem anderen Baum verwechseln kann.
Ungewöhnlich ist die Geschlechteraufteilung der Eschen-Blüten. Es können alle Geschlechtsformen vorkommen, die man bei Bäumen kennt, der botanische Fachbegriff dafür lautet "dreihäusig": Es gibt Eschen-Bäume mit männlichen Blüten und solche mit weiblichen Blüten. Dann gibt es noch gemischtgeschlechtliche Eschen mit männlichen und weiblichen Blüten, und darüber hinaus auch Bäume mit zwittrigen Blüten.
Die Redewendung "Zäh wie Eschenholz" sagt schon alles über das Holz der Esche. Es ist hart und zugleich biegsam. Früher wurden Kutschenrä
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 13.08.2024 um 07:35 Uhr auf HR.