

In den 1960er-Jahren, zu Zeiten der Sowjetunion, wurden die Zuflüsse des Aralsees, der Syrdarja und Amudarja, auf die Baumwollfelder Usbekistans zur Bewässerung des "weißen Goldes" und für die Landwirtschaft auf die Felder Kasachstans umgeleitet. Die Folgen: Der gewaltige See versalzte, nur ein Neuntel seiner Wassermenge blieb übrig. Fischerfamilien zogen weg, Dörfer und Städte wie die Hafenstadt Aral (Aralsk), die einst am See lagen, befanden sich auf einmal kilometerweit entfernt vom See. Dann geschah ein kleines Wunder: Ein mithilfe der Weltbank errichteter Staudamm erweckte allmählich den kasachischen Teil des Sees, den sogenannten Kleinen Aral, wieder zum Leben. Seit der Einweihung 2005 ist der Wasserspiegel des nördlichen Aralsees angestiegen, die Uferlinie hat sich wieder landeinwärts verlagert.
Der Aralsee kehrt zurück und mit ihm die Menschen. "Als der See verschwunden war, kamen wir uns inmitten der Wüste vor wie in einer Bratpfanne", erinnern sich die Fischer. Schon ihre Väter und Gro
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 11.06.2019 um 11:10 Uhr auf BR.