

Usedom, drei Autostunden von der Hauptstadt entfernt, galt früher als die "Badewanne Berlins". Kilometerlange Sandstrände lockten schon Ende des 19. Jahrhunderts illustre Badegäste hierher. Die ließen in Strandnähe Sommervillen bauen und prägten die Architektur der Seebäder. Die Damen präsentierten die neueste Mode auf der Strandpromenade, gebadet wurde zunächst getrennt in "Frauen-" und "Männerbädern" und später gemeinsam in "Familienbädern".
Heute wirbt die Insel mit dem, was an Schönem übrig geblieben ist in den sogenannten Kaiserbädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin, vor allem mit den hübsch restaurierten Villen, den langen Promenaden und den weißen Stränden mit ihren Strandkörben im alten Stil. Aber dazwischen liegt die DDR-Geschichte, in der Usedom zum Volksbad mit Zeltplatzkultur und FKK wurde.
Das Hinterland der Insel ist im Kontrast zu den Seebädern ein Ort der Stille und Beschaulichkeit. Die Bewohner bestellen die kargen Felder, fangen Fische und einige wohnen noch in mit R
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 05.05.2019 um 19:30 Uhr auf arte.