

Es ist das Jahr 1767. Gerade spricht sich herum, dass jemand das gusseiserne Rad erfunden hat. Jeder Müller, jeder Bauer im Land begreift, was das bedeutet. Wasserkraft scheint die ideale Energiequelle: sauber und unerschöpflich treibt sie selbst größte Maschinen an. Doch ihr Einsatz ist umstritten und ihre Geschichte kompliziert. Wie kommt es, dass eine Mühle aus dem 14. Jahrhundert den Müller in der Eifel heute zum hochmodernen Unternehmer macht? Seine Mehlfabrikation im Brohlbachtal läuft CO2-neutral, ohne fossile Brennstoffe. Geräuschvoll, aber unbeirrt.
Die Nutzung der Energiequelle Wasser bedeutet immer auch einen Eingriff in die Natur. An der Forderung nach neuen Talsperren und Rückhaltebecken scheiden sich die Geister. Landschaftsschutz gegen Klimaschutz. Welchen Einfluss hat die Wasserkraft und ihre Nutzung auf den Industriestandort Deutschland? Welchen Anteil trägt sie an dessen Industrialisierung und wieso brauchen Fische eine Treppe?
In einer hochaktuellen Dokumentation des Südwestru
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 02.05.2019 um 15:15 Uhr auf SWR.