

Jedes Jahr kommen mehrere Tausend junge Ukrainer nach Polen, um dort zu arbeiten. Der Grund: fehlende Perspektiven in ihrer Heimat. Sie kommen mit viel Hoffnung und Ehrgeiz, aber auch viel Unsicherheit.
Der 23-jährige Wolodia kam mit 20 nach Warschau. Seine junge Frau war schwanger. Als er in Polen ankam, hatte er weder Geld noch Kontakte. Inzwischen arbeitet er in einer kleinen Pizzeria, wo ihm auch privat geholfen wird. Sein Kind wurde mit Behinderungen geboren. Nun hofft er, seine Tochter und seine Frau nachholen zu können. Wolodia reist regelmäßig in die Westukraine, um dort seine Familie zu sehen und sein Visum zu verlängern. Seine junge Schwester lebt auch schon in Polen.
Hilfe für die Neuankömmlinge gibt es unter anderem im Ukrainski Dom in Warschau. Das ist die zentrale Anlaufstelle für Ukrainer, die Hilfe brauchen. Auch Polen, die nach Arbeitskräften suchen, kommen dorthin. Oft ist der erste Anlaufpunkt für Ukrainer aber der "Arbeitsstrich" in Piaseczno. Früh am Morgen stehen dort schon
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 27.04.2019 um 12:45 Uhr auf Radio Bremen TV.