

Vor rund 66 Millionen Jahren entstanden nach einem gewaltigen Vulkanausbruch im Westen Indiens die Westghats. Aufgrund der Erosion durch den vom Indischen Ozean kommenden Monsunregen bildeten sich in dem Gebirgszug sehr unterschiedlich hohe Gipfel heraus. Auf den vom Regen getränkten vulkanischen Böden gedeiht eine üppige Vegetation. Während sich das Zentrum des indischen Subkontinents nach der letzten Eiszeit in eine trockene Ebene verwandelte, blieben die Ghats feucht. Zahlreiche Tierarten passten sich diesen Umweltbedingungen an und konnten sich aufgrund des durchgehenden Waldbewuchses und der geografischen Lage der Ghats beinahe ungehindert ausbreiten.
100 Millionen Jahre vor der Herausbildung der Ghats gehörte Indien zu Gondwana, dem alten Großkontinent der Südhalbkugel. Aus dieser erdgeschichtlichen Epoche hat eine eigenartige Amphibie bis heute überlebt und sich kaum verändert: der Nasikabatrachus sahyadrensis. Der violette Froschlurch verbringt fast sein ganzes Leben einen Meter tief im feuc
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 09.05.2019 um 08:00 Uhr auf arte.