

Amazonien, diese unwirtlich anmutende Gegend, galt unter Wissenschaftlern lange als menschenverlassenes Gebiet, in dem in früherer Zeit nur ganz wenige Jäger und Sammler überlebt hatten. Auch die ersten Siedler glaubten, dass es vor ihnen keinerlei Zivilisation in der Region gegeben hatte, in den küstennahen Sümpfen nicht und im Dschungel erst recht nicht. Doch in Französisch-Guyana sind Archäologen nun im Begriff nachzuweisen, dass das Amazonasbecken in Wirklichkeit gar nicht so unberührt war.
Ihre Forschungen haben ergeben, dass das Gebiet dicht besiedelt war, und zwar von Menschen, die das Land bestellt und genutzt haben. Luftaufnahmen zeigen sagenhafte, erhöhte Felder aus dem 13. Jahrhundert. Man erkennt Wohnhäuser, Wege, Kanäle und Deiche. Erstaunlich, denn wie nach Archäologen, Ökologen, Botaniker und Biologen bekannt wurde, wurde diese Landschaft, die man lange für unberührt gehalten hat, zum Teil von Menschenhand gestaltet.
Die Amazonasvölker haben tatsächlich allerlei Obstbäume un
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 06.08.2024 um 18:05 Uhr auf arte.