

Die Wikinger waren ohne Frage die größten Entdecker des Mittelalters. Die begnadeten Seefahrer kolonisierten zahlreiche Inseln, darunter England und Irland oder weiter nördlich Island und die Färöer Inseln. 986 stach der Wikinger-Anführer Erik der Rote in Island in See, um die damals unbewohnte „grüne Insel“ Grönland zu erobern - für die bäuerliche Bevölkerung verhieß das zukünftigen Wohlstand. In Wirklichkeit stellte sich Grönland jedoch als deutlich weniger gastlich heraus: eine raue Küste, vom Wind gepeitschte Täler, in denen kein Baum wuchs, schwer schiffbare Fjorde. Von einem Land des Überflusses konnte keine Rede sein.
Haben es die Wikinger geschafft, das extrem unwirtliche Gebiet zu erobern und sich dauerhaft dort niederzulassen? Nach vorherrschender Auffassung sind die Wikinger mit ihrem Versuch der Besiedlung gescheitert, weil sie sich nicht an die extremen klimatischen Bedingungen anpassen konnten. Doch die neuesten Erkenntnisse eines französisch-dänischen Forschungsteams ent
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 05.08.2024 um 11:40 Uhr auf arte.