Die andere Seite des Ersten Weltkriegs Ob in den Munitionsfabriken von Niederösterreich oder bei der Verwundetenpflege in Kärntens Spitälern, ob bei der Stahlindustrie in Oberösterreich oder bei der politischen Arbeit in der Wiener Arbeiterzeitung. Frauen müssen in den Krisenjahren des Ersten Weltkriegs den Ausfall der Männer kompensieren, die an der Front sind. Das bedeutet nicht nur höherer Einsatz in gefährlichen Berufen, sondern auch Management des Mangels - nicht nur bei Rohstoffen, sondern beim täglichen Bedarf. In Österreich ist damals der Hunger der größte Feind. Mit diesen Bewährungsproben kommt aber auch die Chance, jene Partizipation zu erreichen, die politisch schon längst gefordert wird - Gleichstellung von Männern und Frauen. Mit einer eindrucksvollen Bestandsaufnahme quer durch alle Bundesländer zeigt die Filmautorin Anita Lackenberger, wie während des Ersten Weltkriegs das Schicksal Österreichs in Frauenhänden lag. - Österreichs Schicksal in Frauenhand: Die andere Seite des Ersten Weltkriegs
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 11.03.2019 um 12:00 Uhr auf ORF 2.