

Der weltberühmte "Schrei" von Edvard Munch braucht einen neuen Rahmen. Die passenden Dekorleisten fertigt ein Münchner Rahmenkünstler für das Osloer Munch-Museum. Noch spannender ist allerdings das unsichtbare Innenleben des Rahmens. Und das kommt aus dem Westerwald: Die Firma "Halbe Rahmen" aus Kirchen an der Sieg baut Bildhalter, die den höchsten Sicherheitsanforderungen heutiger Museen entsprechen. Auch Gemälde van Goghs hängen bereits in Halbe-Rahmen.
Geschäftsführer David Halbe und sein Vater Heinrich, der im Hintergrund immer noch mitwirkt, sind passionierte Tüftler, die sich immer von neuen kniffligen Aufgaben herausfordern lassen. So war Seniorchef Heinrich Halbe als junger Mann von der Idee überzeugt, Einrahmen von der Vorderseite aus möglich zu machen, damit sich Bilder in Sekundenschnelle wechseln lassen. In den siebziger Jahren hatte er den entscheidenden Geistesblitz, auf den sich bis heute der Erfolg der Firma gründet und den Betrieb mit seinen 60 Mitarbeitern nachhaltig vor Konkurrenz schützt. So wie die Halbes aus dem Westerwald kann eben sonst keiner Rahmen bauen. Und das hat sich offenbar bis nach Oslo herumgesprochen.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 31.01.2019 um 07:35 Uhr auf SWR.