

Eine sehr schöne Stadt war Guatemala - aber ein gefährlichem Ort: Immer wieder richteten Erdbeben schwere Schäden an. Das bisher schwerste, 1773, legte die ganze Stadt in Trümmer. Die Bewohner flohen und gründeten auf festerem Boden das neue, das heutige Guatemala Stadt. Das alte Guatemala, jetzt Antigua Guatemala genannt, erwachte jedoch zu neuem Leben - und zu neuer Schönheit, ist mittlerweile Weltkulturerbe und eines der Traumziele des internationalen Tourismus.
Zwischen den Ruinen der spanischen Prachtbauten entstand eine der schönsten Städte Lateinamerikas, ein bewohntes Museum voller Hotels, Pensionen, Restaurants, Sprachschulen, Internetcafés. Der Tourismus ernährt die Stadt und erhält das Weltkulturerbe - ohne dass im Trubel der Besucherscharen die Schönheit Schaden nähme. Doch neben ihrer Schönheit blieb der Stadt auch die Gefahr erhalten. Nur ist es nicht mehr die Erdbebengefahr, die jetzt Einheimische und Besucher bedroht, es ist die Armut sehr vieler Menschen ringsum, deren einzige Form des Broterwerbs die Gewalt ist. Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 27.12.2018 um 14:40 Uhr auf ARD alpha.