

Die bewegte Geschichte von über 2000 Jahren hat die beiden Städte Perast und Kotor in Montenegro geprägt. Die Bucht und historische Stadt von Kotor wurden 1979 zum UNESCO-Welterbe erklärt.
Die Region war stets Grenze und Bindeglied zwischen Okzident und Orient, auch zwischen Katholiken und Orthodoxen, zwischen dem Christentum und dem Islam. Erst gehörte die Region zum illyrischen, dann zum römischen, später zum byzantinischen Reich.
300 Jahre herrschten die Venezianer bis Ende des 18. Jahrhunderts, dann kamen die Österreicher, danach die Russen und die Truppen von Napoleon.
Schroffe Felswände umschließen die Bucht von Kotor. Wie ein skandinavischer Fjord schneidet sie sich in die dalmatinische Küste von Montenegro. Wie viele geschützte Meeresbuchten war auch hier ein Schlupfwinkel für Seeräuber und Piraten, aber auch ein Handelsumschlagplatz und Marinestützpunkt.
Die noble Architektur und der Reichtum übertrafen zur venezianischen Zeit alle Küstenorte der Regien. Paläste, Kathedralen un
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 21.07.2024 um 18:45 Uhr auf ARD alpha.