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Sonntag, 19.08.2018 13:00 Uhr
PHOENIX
Sonntag
19.08.2018
13:00 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

* Peter Wohlleben am 08.11.2015
Bäume sind Lebewesen: sie sprechen miteinander, sie helfen einander und sie erziehen ihre Kinder. Das sagt Peter Wohlleben, Förster in einem 4000 Jahre alten Buchenwald in der Eifel. Der Autor hat einen Bestseller über die geheimnisvolle Welt des Waldes geschrieben. Bei seinen Beschreibungen beruft er sich nicht nur auf eigene Beobachtungen, sondern auch auf Forschungsarbeiten verschiedener Universitäten.

* Prof. Harald Lesch am 01.01.2017
"Die Entdeckung der Gravitationswellen ist ein Triumph der Wissenschaft", sagt Astrophysiker Harald Lesch. Zugleich sei sie ein Triumph des Mannes, der die Relativitätstheorie aufstellte und die Gravitationswellen rein theoretisch nachwies: Albert Einstein.  Einstein selbst glaubte nicht an eine Möglichkeit, diese "Verbeulung" des Universums praktisch nachweisen zu können. Mit ungeheurem Aufwand ist genau das Forschern in den USA aber nun gelungen. Harald Lesch - ein Meister der Darstellung kompliziertester physikalischer Phänomene - erklärt Im Dialog, warum dieser Nachweis der Gravitationswellen von historischer Bedeutung ist und welche Folgen er für die Wissenschaft des Universums hat. Mit Michael Krons spricht der Astrophysiker außerdem über den Sinn der Weltraumforschung und die Fragen, ob es irgendwann einmal Zeitreisen geben wird und warum wir auf Astronauten bei der Raumfahrt nicht verzichten können. Dabei betont Lesch jedoch, dass die Neutralität und Objektivität der Wissenschaft ein Wunsch ist, der zumeist an der Wirklichkeit scheitert. "Wissenschaft ist ein Spielball der Ideologie", kritisiert er dabei vor allem auch die Politik, die sich ihm zufolge die wissenschaftlichen Erkenntnisse immer nur dann zunutze macht, wenn sie ihr passen. Harald Lesch ist auch als Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator tätig und lehrt als Professor für Astronomie und Astrophysik an der LMU München. Dem breiten Publikum ist der 55-Jährige vor allem durch seine Wissensmagazine im ZDF bekannt, in denen er versucht, dem Publikum komplexe wissenschaftliche und philosophische Sachverhalte näher zu bringen.

* Boris Grundl am 23.11.2013
Boris Grundl lebt mit Mitte zwanzig ein glückliches Leben. Er genießt jeden Tag. Für ein paar Sekunden verlässt ihn jedoch sein Glück. Während eines Mexiko-Urlaubs verunglückt der Hochleistungssportler bei einem Klippensprung und ist seitdem vom siebten Halswirbel abwärts gelähmt. An der Sporthochschule Köln macht Grundl als erster Rollstuhlfahrer in Deutschland einen Sportabschluss. Mit seiner neuen Motivation startet er durch. Er trainiert wieder, nimmt erfolgreich an den Paralympics in Sydney teil und gründet sein eigenes Unternehmen, die "Grundl-Leadership Akademie." Im Gespräch mit Michael Krons spricht Grundl über seinen Unfall in Mexiko, seine einzigartige Karriere als Berater von Top-Managern und die Bedeutung von Glück in seinem Leben.

* Mario Röllig am 02.02.2013
Ende der achtziger Jahre saß Mario Röllig wegen versuchter Republikflucht in Untersuchungshaft des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin-Hohenschönhausen. Er scheiterte damals bei seiner Flucht nach Jugoslawien, nachdem er das Angebot, bei der Stasi mitzuarbeiten, abgelehnt hatte. Inzwischen engagiert sich Röllig u.a. in der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.
* Jürgen Domian am 25.04.15
Jürgen Domian ist seit zwanzig Jahren "Beichtvater" und "Kummerkasten" der Nation. Nun hat der Nachtfalke des WDR nach mehr als 20.000 Interviews seinen Abschied für Ende 2016 angekündigt. Mit Michael Krons spricht er über all das, was ihm die Anrufer Nacht für Nacht anvertrauen - Exotisches, Schicksalhaftes und Trauriges. Er verrät, wie er selbst die Gespräche verarbeitet, zieht ein Resümee und eröffnet einen tiefen Einblick in den Privatmann Domian. Mit seiner Sendung "Domian", die gleichzeitig im Radio bei 1LIVE und im WDR Fernsehen läuft, ist er auch ein Pionier für bimediale Formate.

* Georg Stefan Troller am 29.04.2012
Georg Stefan Troller über seinen Lebensweg und die Kunst, den Journalismus stilbildend zu prägen. Berühmt wurde Georg Stefan Troller mit den Fernsehserien "Pariser Journal" und "Personenbeschreibung" und gilt durch diese als "legendärer Interviewer". Troller erhielt für seine Arbeit als Autor, Dokumentarfilmer sowie Fernseh- und Radioproduzent viele nationale und internationale Preise. Zuletzt wurde er als "Journalist des Jahres 2011" für sein Lebenswerk geehrt.

* Peter Scholl-Latour am 08.03.2014
Durch seine Augen sah Deutschland die Welt. Sechs Jahrzehnte lang berichtete Peter Scholl-Latour immer wieder aus Krisengebieten rund um den Globus. Er gilt als Nahost-Experte, Afrika-Kenner, erfolgreicher Sachbuchautor und scharfsinniger Analyst globaler Konfliktherde. Im Dialog ist Alfred Schier zu Gast in der Berliner Wohnung von Peter Scholl-Latour. Gemeinsam mit dem Publizisten spricht er über ein Leben, das von der rastlosen Reise durch die Welt und die Berichterstattung darüber bestimmt war. Zudem werfen sie einen Blick auf die aktuellen politischen Konfliktherde in der Ukraine und in Syrien.

* Roger Willemsen am 10.09.2010
Der Schriftsteller und Publizist Roger Willemsen verstarb am Sonntag im Alter von 60 Jahren. Aus diesem Grund zeigt phoenix eine Aufzeichnung der Sendung "Der Dialog" aus dem Jahr 2010, in der Moderator Alfred Schier Roger Willemsen zu seiner Arbeit interviewte. Ob als Moderator, Produzent, Autor oder Herausgeber - Roger Willemsen war ein wahres Multitalent. Vom studierenden Nachtwächter zum medialen Allrounder. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete der gebürtige Bonner u.a. als Essayist, Herausgeber und Korrespondent, bis er schließlich 1993 mit der Sendung "Willemsen - Das Fernsehgespräch" seine Karriere als Moderator begann. Getreu seiner eigenen Aussage "Sich abwenden ist ein Teil der Folter", engagierte er sich in humanitären Organisationen, war Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins, im Kuratorium von CARE International tätig und Botschafter von Amnesty International. Neben seiner Moderatorenkarriere schrieb Willemsen auch mehrere Bücher, darunter "Das Hohe Haus" und "Die Enden der Welt". Roger Willemsen war bereits 2015 an Krebs erkrankt und hatte die Öffentlichkeit kurz nach seinem Geburtstag darüber informiert.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 19.08.2018 um 13:00 Uhr auf PHOENIX.