

Anuradhapura, eine antike Stadt, die lange im Dschungel versteckt und vergessen war - im vierten Jahrhundert vor Christus gegründet, entwickelte sie sich zum religiösen und politischen Zentrum, war mehr als tausend Jahre Königssitz der Insel Sri Lanka. Zentrum der Stadt war der heilige Bodhi-Baum, ein Ableger jenes Pappel-Feigen-Baumes in Indien, unter dem Siddhartha Gautama seine Erleuchtung erfahren hat und zu Buddha wurde.
Um dieses Zentrum wurden buddhistische Klöster und Wohnanlagen für die Mönche gebaut, Stupas und Tempel errichtet. Man geht davon aus, dass damals in Anuradhapura bereits über 100.000 Menschen lebten, hochzivilisiert und modern, auf einer Fläche von über 40 Quadratkilometern. Für die Wasserversorgung dieser Trockenregion im Norden Sri Lankas wurden künstliche Seen angelegt, die den Monsunregen speicherten und die Bewässerung der Reisfelder regulierbar machten.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 26.05.2018 um 19:15 Uhr auf ARD alpha.