

Die Filmemacherin Gabriele Mooser hat mehrere Preisträger besucht, unter ihnen die Familie Strauß im mittelfränkischen Schillingsfürst: Sie hat einen Nebenerwerbsbetrieb mit zehn Hektar, dessen Glanzstück eine mit Orchideen und Trollblumen übersäte Streuwiese ist.
Während die Familie Schülein im Frankenwald rund 200 Hektar Grünland bewirtschaftet, das Futter für rund 100 Mutterkühe und 300 Mutterschafe liefert. Sie kommt weitgehend ohne Dünger und Pflanzenschutzmittel aus und so blühen auf ihren Wiesen Waldstorchschnabel, Wiesenknopf, Schlangenknöterich und sogar die vielerorts vom Aussterben bedrohte Arnika.
Solche Wiesen kann es nur geben, wenn die Landwirte bereit sind, sie im Einklang mit der Natur zu nutzen, und das heißt nicht nur ohne Chemie, sondern auch, sie nicht trockenzulegen und keinesfalls vor der Samenreife zu mähen. So bringen schöne Wiesen leider auch weniger Ertrag - aber manchen Bauern ist es das trotzdem wert.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 20.05.2018 um 19:15 Uhr auf BR.