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Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Taj Mahal (Indien) - Denkmal ewiger Liebe
Samstag, 07.04.2018 19:15 Uhr
ARD alpha
Samstag
07.04.2018
19:15 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Der Taj Mahal wurde von der UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen. Die Moguln, Nachkommen Dschingis Khans, hatten im sechzehnten Jahrhundert Nordindien erobert und die Hauptstadt Dehli 200 km in den Süden nach Agra verlegt. Der Enkel von Großmogul Akbar, Prinz Kuram verliebte sich und baute als Denkmal seiner ewigen Liebe den Taj Mahal. Von Anfang an war der Taj Mahal eine Pilgerstätte. Durch den Bau des Taj Mahal wurde Agra zum Handels- und Veredelungszentrum für edle Steine.

Taj Mahal - das Grabmal aus Marmor - wurde vom indischen Großmogul Shah Jahan 1651 für seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal erbaut, die bei der Geburt ihres 14. Kindes starb. Untröstlich über ihren Tod ließ er einen Prunkbau aus rotem Sandstein und Marmor errichten, eine Meisterleistung indo-islamischer Kunst. Um den "zu Stein gewordenen Seufzer" zu verwirklichen, wurden die geschicktesten Handwerker aufgeboten. Sie schufen das Mausoleum mit seinen 22 Kuppeln, mit den 40m hohen Minaretten an den vier Ecken der Umfassungsmauer. Im Zentralbau fanden Mumtaz Mahal und später auch ihr Gemahl Sha Jahan ihre gemeinsame Ruhestätte.
Der 18 Hektar große Garten mit seinen Zypressen und Teichen ist eine Vision des göttlichen Paradieses auf Erden. Im heutigen Bundesstaat Uttar Pradeshs gelegen, wurde der Prunkbau in aller Welt zum märchenhaften Symbol für den indischen Subkontinent.
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 07.04.2018 um 19:15 Uhr auf ARD alpha.