

Am Golf von Neapel hat der Mythos der Sirenen aus der Odyssee seinen Ursprung. Bei einer Reise rund um den Golf von Neapel, auf den Inseln Capri und Ischia und in Neapel selbst - der Hafenmetropole am Fuße des Vesuv - trifft der Filmautor Sven Rech immer wieder Menschen, die in ihren neapolitanischen Golf verliebt sind. "Ich habe noch keine Sirene gesehen", sagt der 20-jährige Fabio am Strand von Neapel, "aber wenn, dann werde ich mir bestimmt nicht die Ohren mit Wachs verstopfen wie in der Legende." Der Mythos der Sirenen ist immer noch lebendig am Golf von Neapel. Der Sage nach konnte kein Seefahrer dem Gesang der Meerjungfrauen widerstehen, außer Odysseus.
Bei einer Reise rund um den Golf von Neapel stößt Filmautor Sven Rech immer wieder auf höchst lebendige Zeugen der Verführungskraft dieser vielleicht schönsten Küste Italiens: auf den Inseln Capri und Ischia, vor allem aber in Neapel selbst - der Hafenmetropole am Fuße des Vesuvs. Denn schließlich geht die Gründung Neapels direkt auf die Sirenenlegende zurück: Die erste Siedlung trug den Namen einer der Sirenen - Parthenope. Genau in der Mitte der Bucht erhebt sich ein Berg, der jeden Moment explodieren kann: der Vesuv. Zwar behaupten die Wissenschaftler des Vulkanobservatoriums von Neapel - des ältesten der Welt -, dass sie den Schlaf des Riesen ganz gut überwachen können. Aber dann sieht man im Film doch erschrockene Gesichter, als es beim Routinedienst vor laufender Kamera plötzlich zu rumpeln beginnt. Liebe und Tod, Gegenwart und Geschichte, Mythos und Wirklichkeit liegen nah beieinander in Neapel, und so ist der Film eine spannende Spurensuche nach dem Zauber der Sirenen am Golf von Neapel.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 03.04.2018 um 11:10 Uhr auf BR.