* Mystik, Mantra, Meditation - Die Faszination fernöstlicher Spiritualität
Yogastudios schießen wie Pilze aus dem Boden, Onlinekurse zu mehr Selbstliebe, Entspannung und Co haben Hochkonjunktur. Kurz: Meditation und Yoga sind voll im Trend. Was suchen die Menschen in der fernöstlichen Spiritualität, das sie in ihrer eigenen Religion und Kultur nicht finden?
Yoga und Meditation haben schon seit Jahren Hochkonjunktur in der westlichen Welt. Mancher sucht hier Antworten auf das Tempo, die Komplexität und die Überfülle seines Arbeitslebens und Alltags. Mehr Achtsamkeit, mehr innere Ruhe und weniger Stress.
Viele Menschen sind aber auch auf einer spirituellen Suche und öffnen sich buddhistischen Weisheiten und hinduistischen Ritualen. Das hat eine vielfältige Tradition: So war 1948 der Benediktinermönch Henri le Saux von Frankreich nach Indien aufgebrochen; er wurde ein Pionier des interreligiösen Dialogs.
Doch woher rührt die Faszination an der Spiritualität des Fernen Ostens? Was suchen die Menschen und was finden sie? Und was vermissen sie in Religion und Kultur ihrer eigenen Wurzeln? Diese Fragen stellt Benedikt Schregle in STATIONEN - rund um das farbenfrohe Holi-Fest ist er Gast beim indisch-deutschen Kulturverein.
* Fernöstliche Spiritualität - Ayurvedische Küche auf Frauenchiemsee
Das Benediktinerinnenkloster Frauenwörth auf Frauenchiemsee ist der Ort, der dem Ayurveda-Koch Nicky Sabnis vor vielen Jahren zum zweiten Zuhause geworden ist. Ordensschwester Scholastica hat damals einen Koch für den neuen Seminarbereich gesucht.
Als Nicky Sabnis vor 25 Jahren nach Deutschland kam, war er ganz unten, ausgebeutet in Restaurantküchen, krank und ohne Perspektive. Eine Sozialarbeiterin im Krankenhaus kümmerte sich liebevoll um ihn. Sie, die ihn damals vom Abgrund wieder zurück ins Leben befördert hat, wurde seine Ehefrau.
Nicky hat in Gstadt den Garten des Friedens angelegt, direkt vor der Fraueninsel. Das hat auch ein bisschen mit Dankbarkeit zu tun, dass es das Schicksal am Ende doch gut mit ihm gemeint hat. Hierher kann jeder kommen, der Ruhe und ein wenig Frieden sucht.
"Religion ist im weitesten und tiefsten Sinne das, was uns unbedingt angeht." Nach diesem Grundsatz von Paul Tillich werden in der Sendung Fragen nach dem Glauben und dem Leben gestellt. Der Name ist dabei Programm: Die Stationen des Kirchenjahrs oder die Feste anderer Religionen, Stationen des Lebens oder Stationen einer persönlichen Entwicklung - in der Sendung wird nachgefragt, zurück- und nach vorn geblickt.
Religion erleben - der Name "stationen" ist Programm. Ob Stationen einer persönlichen Entwicklung oder Stationen des Kirchenjahrs, die Feste anderer Religionen oder Stationen des Lebens: Die Sendung fragt, wie Menschen denken und glauben und ermöglicht den Zuschauern, Religion (mit) zu erleben und ihre eigene Orientierung in einer komplizierten Welt zu finden.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 10.03.2018 um 10:30 Uhr auf ARD alpha.