Was von Dschingis Khan übrig blieb - Das Orchon-Tal und Merv Mongolei/Turkmenistan *** Ein heiliger Fluss. Wenig erforscht und mythenumwoben durchquert er das Herz der Mongolei. Der Orchon ist die Lebensader der Region und seine Täler sind seit alters her Nomadenland. Hunnen und Uiguren siedelten hier, an den Ufern des Orchon wurden alttürkische Stammesfürsten bestattet und bis heute lebt man im Orchon-Tal fast ausschließlich von der Viehzucht. Umso verwunderlicher, dass bereits frühe nomadische Gesellschaften inmitten der zentralmongolischen Grassteppe die Stadt Karabalgas bauten, ein frühes Zentrum des Seidenstraßenhandels. Reste der dem extremen Klima angepassten Architektur haben sich bis heute erhalten.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 04.03.2018 um 06:00 Uhr auf SWR.