

Hennigsdorf liegt sozusagen im Speckgürtel von Berlin. Und die Stadt bietet mit ihrer eigenwilligen Mischung durchaus Abwechslung. Es gibt architektonisch interessante Siedlungen und Gebäude, Einfamilienhäuser und Plattenbauten. Man spürt die Vergangenheit als Industriestandort, entdeckt das Zentrum, das erst nach der Wende entstand und kann auch noch die Spuren des einstigen Fischerdorfes finden.
Ulli Zelle entdeckt die Vielfalt Hennigsdorfs:
* Die uralte Schmiede
Hätte sich Andreas Witt nicht darum gekümmert, wäre sie sicher verfallen. Er kannte die Schmiede noch aus seiner Kindheit, hat immer hineingeschaut, wenn er vorbeigelaufen ist. Nun hat er das Baudenkmal anno 1819 gekauft und im Laufe der Jahre konnte das Gebäude saniert werden. Innen ist beinahe alles erhalten geblieben.
* Die innovative Firma
In der Stadt der Schwerindustrie hat sich auch ein Start-Up angesiedelt. "Trinckle" entwickelt Software für 3-D-Drucker. Dafür hat das Unternehmen gerade einen europäischen Preis bekommen. Untergekommen ist "Trinckle" im Gebäude der alten AEG-Feuerwehr.
* Der originale Grenzturm
Nieder Neuendorf gehört zu Hennigsdorf und liegt im Süden der Stadt, direkt an der Havel. Hier steht einer der letzten Grenztürme der deutsch-deutschen Teilung vom Typ "Führungsstelle". Das kleine Museum öffnet wieder im April. Das HEIMATJOURNAL schaut jetzt schon einmal hinein.
Die Kieze in Berlin, die wunderschönen Landschaften Brandenburgs, kuriose Geschichten und die Lust am Entdecken machen einfach gute Laune. Carla Kniestedt und Ulli Zelle sind für Sie unterwegs in Berlin und Brandenburg.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 28.01.2018 um 12:05 Uhr auf RBB.