

Anfang Mai 1995 wird in Magdeburg ein Taxifahrer in seinem Fahrzeug erschossen. In der Nähe des Fundortes wird das leere Portemonnaie des Opfers gefunden. Bei der Obduktion der Leiche kann die Gerichtsmedizin ein Projektil im Schädel sicherstellen. Im Taxi werden Fingerabdrücke einer Person festgestellt. Deren Auswertung ergibt keine Treffer in der Datenbank. Auch Faserspuren bringen nichts. Bei der Rekonstruktion der Zeit vor der Tötung hilft den Ermittlern das Taxometer. Es gibt Auskunft über die Fahrtstrecke in der Tatnacht.
Beim Abgleich von Bewegungsdaten kommt ein Mann in den Fokus der Ermittler, der auf der nachgezeichneten letzten Route im Taxi des Opfers unterwegs gewesen sein könnte. Der Verdächtige wurde in der Tatnacht alkoholisiert gestoppt und von der Polizei in ein Krankenhaus zur Blutentnahme gebracht. Auf der Rückfahrt fuhr er vermutlich mit einem Taxi. Doch auch diese Spur bringt die Ermittler nicht weiter. So bleibt ihnen nur das im Schädel gefundene Geschoss. Erst als ein weiterer Mann in Magdeburg erschossen wird, kommen sie dem Taxi-Mörder auf die Spur.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 09.11.2017 um 03:35 Uhr auf MDR.