

Die Nordseeinsel Föhr gilt als Paradies für Fahrradfahrer, auch für ungeübte: Die höchste Erhebung der Insel liegt ganze 13 Meter über dem Meeresspiegel. Föhr ist geprägt vom Wattenmeer. Bei ihrer "Landpartie" trifft Heike Götz auf interessante Insulaner, von denen einige Friesisch sprechen und uralte Traditionen auf moderne Art leben.
Ganz unkonventionell lebt ein Ehepaar auf einem Segelschiff im Hafen der Inselhauptstadt Wyk. Von ihrem schwankenden Zuhause aus machen sie regelmäßige Törns mit Urlaubern zu den Halligen.
Föhr profitiert von den familiären Verbindungen vieler Inselbewohner in die USA. Die schiere Not war in den vergangenen Jahrhunderten der Anlass, warum viele Insulaner ihre Heimat verlassen haben. Aus diesem Grund ist der Silberdollar Teil der Föhrer Tracht.
Auf ihrer Tour über die Insel lernt Heike Götz einen Mann kennen, der Steine sprechen lassen kann, und erlebt, wie diese sogenannten sprechenden Steine heutzutage angefertigt werden.
Auf einer Wattwanderung erfährt Heike Götz viel über die Veränderungen im Wattenmeer und sammelt Austern, die neuerdings wieder das Watt besiedeln. Ein Koch zeigt, wie sich diese Delikatesse aus dem Meer fast zum Nulltarif lecker zubereiten lässt.
Die friesische Insel hat immer wieder Künstler inspiriert: Im Museum der Westküste kann man in wechselnden Ausstellungen ganz unterschiedliche Nordseeimpressionen erleben. Besucher können in Kursen, die dort angeboten werden, eigene Bilder malen.
Früher wurden auf Föhr in sogenannten Vogelkojen zu Zehntausenden Wildenten gefangen. Mittlerweile sind sie Teil der Naturschutzmaßnahmen auf der Insel. An den künstlich angelegten Gewässern rasten Zugvögel. Auf einem eigens dem Vogelschutz gewidmeten Bauernhof beobachtet Heike Götz seltene Wat- und Wattvögel, die jedes Jahr beim Vogelzug auf Föhr Station machen.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 29.10.2017 um 20:15 Uhr auf NDR.