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Dokumente, die die Welt bewegen

Marie Antoinette: Verräterin oder Opfer?
Freitag, 15.09.2017 06:15 Uhr
arte
Freitag
15.09.2017
06:15 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Dass Geschichte von Menschen gemacht wird und nicht einfach "geschieht", kann man am augenfälligsten bei der Recherche in Archiven erkennen. Dort befindet sich das Gedächtnis einer Gesellschaft, eines Staates. Die zahllosen Dokumente, Urkunden, Bilder und persönlichen Zeugnisse über Krieg und Frieden, soziale Spannungen, innen- und außenpolitische Konflikte lassen längst vergangene Zeiten vor unserem Auge wieder auferstehen. Es gibt kaum einen Ort in Europa, an dem dies so deutlich wird wie im Österreichischen Staatsarchiv. Hier wird in vielen Tausend Dokumenten Europas Geschichte lebendig, vom 9. Jahrhundert bis in die Gegenwart. In jeder der zwölf Episoden wird einer konkreten Fragestellung beziehungsweise These nachgegangen, anhand derer das jeweiligen Thema historisch und geografisch verortet wird sowie neue Blickwinkel und Erkenntnisse zutage befördert werden. Essenzieller Bestandteil sind neben den teils völlig unbekannten Dokumenten die lebendigen Diskussionen zwischen den Historikern und den geladenen Gästen sowie eigens angefertigte Paper-cut-out-Animationen.


Die Serie "Dokumente, die die Welt bewegen" gleicht einer einzigartigen Reise durch die Jahrhunderte und erzählt anhand persönlicher Geschichten von Herrschern und Beherrschten, wie sich Europa in all seiner kulturellen und politischen Vielfalt und Widersprüchlichkeit bis in die Gegenwart entwickelt hat.

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 15.09.2017 um 06:15 Uhr auf arte.