Walter Frentz

Walter Frentz (* 21. August 1907 in Heilbronn; † 6. Juli 2004 in Überlingen) war ein deutscher Kameramann, Filmemacher, Fotograf, Vortragsreisender und Kajakpionier.

Frentz war maßgeblich an der Bildsprache und -propaganda des „Dritten Reiches“ beteiligt. Während der Zeit des Nationalsozialismus arbeitete er zunächst als Kameramann für Leni Riefenstahl, von 1939 bis 1945 war er Kriegsberichterstatter für die Deutsche Wochenschau in unmittelbarer Umgebung Adolf Hitlers. Neben seiner offiziellen Filmtätigkeit fotografierte er in diesen Jahren privat Personen und Leben in den Führerhauptquartieren, in den letzten Jahren des Krieges hauptsächlich in Farbe. Nach 1945 prägten seine Filmaufnahmen und Fotografien wesentlich das öffentliche Bild vom Dritten Reich. Obgleich Frentz kein NSDAP-Mitglied war, stand er dem Nationalsozialismus grundsätzlich positiv gegenüber – er trat 1941 der SS bei – und hat sich nie von Hitler distanziert.

Quelle: Wikipedia

Details

Vorname:Walter
Geburtsdatum:1907 (♑ Steinbock)
0. Geburtstag
Geburtsort:Heilbronn
Sterbedatum:2004
Sterbeort:Überlingen
Nationalität:Deutschland
Sprachen:Deutsch;
Geschlecht:♂männlich
Berufe:Filmregisseur, Fotograf, Kameramann, Filmproduzent, Kanute,
Mitgliedschaft:Schutzstaffel der NSDAP,

Merkmalsdaten

GND:116770635
LCCN:N/A
NDL:N/A
VIAF:2786425
BnF:N/A
ISNI:N/A
LCNAF:nr96000760
Filmportal:N/A
IMDB:nm0294286
Datenstand: 27.11.2022 05:51:20Uhr