How to Make a Book With Steidl

2010
Rezension zu How to Make a Book With Steidl
Thomas Schneider
Thomas Schneider
Online-Redakteur im Haus des Dokumentarfilms

Es ist Frankfurter Buchmesse und das beschert uns einen wirklich wunderbaren Dokumentarfilm: »How To Make A Book With Steidl«. Der Verleger Gerhard Steidl ist ein Besessener. Seine Bücher über Kunst sind selbst Kunstwerke. Und der Dokumentarfilm über ihn selbst wohl auch. 

Beim Göttinger Steidl-Verlag stehen die international renommiertesten Fotokünstler Schlange. Mit lediglich 45 Mitarbeitern entsteht jährlich ein Output von 300 neuen Büchern in Kunst und Belletristik. Karl Lagerfeld und Chanel sind die Lieblingskunden von Verleger und Drucker Gerhard Steidl - für sie druckt er sogar Eintrittskarten und Kataloge. Im Stil des Direct Cinema zeigt der Dokumentarfilm »How To Make A Book With Steidl« von Jörg Adolph und Gereon Wetzel Arbeitsbesuche bei Fotografen, gibt Einblick in die Kunst des Büchermachens - und begleitet den Entstehungsprozess des Projektes "iDubai" - von den ersten Entwürfen bis hin zum fertigen Buch. Der Film begleitet Gerhard Steidl bei Besuchen von Ausstellungen, Ateliers und Künstlern auf der ganzen Welt - unter ihnen Robert Frank, Ed Ruscha, Robert Adams und Jeff Wall. Eindrucksvoll eröffnen die Begegnungen, die unglaubliche Zahl der editierten Bücher und die Arbeit im Verlag die Dimension des Steidlschen Schaffens und zeigen nicht zuletzt die Bedeutung des Fotobuches in der Kunst.

Der Film war unter anderem für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2011 nominiert. 

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Kinostart:04.11.2010 in Deutschland
19.04.2012 in Finnland
27.11.2011 in Japan
weitere Titel:
How to Make a Book With Steidl
Genre:Dokumentarfilm
Herstellungsland:Deutschland
Originalsprache:Deutsch, Englisch
IMDB: 155
Offizielle Webseite:www.howtomakeabookwithsteidl.de
Regie:Jörg Adolph
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Rezensionen:

Datenstand: 30.09.2021 17:42:28Uhr