

Als Sophie das erste Mal Geburtstag feiert, ist sie 18 Jahre alt. Früher durfte sie das nicht, denn Sophies Eltern gehören zur Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen. Sie wächst in einem streng religiösen Elternhaus auf, lernt Bibeltexte auswendig und zieht schon früh missionierend von Haustür zu Haustür. Sophie sagt, ihre Kindheit war geprägt von strengen Regeln, Glaubenssätzen und der ständigen Angst vor dem Bösen. Sie erinnert sich an düstere Weltuntergangsszenarien, Demütigungen und Einsamkeit. Das setzt ihr so zu, dass mit 14 Jahren versucht, sich das Leben zu nehmen. Sie überlebt und kämpft. Sophie stellt Fragen und zweifelt, beginnt zu rebellieren, widersetzt sich den Regeln der Gemeinschaft und führt ein Doppelleben.
Mit 18 Jahren löst sie sich von der Glaubensgemeinschaft und betritt eine für sie neue Welt. Sie fühlt sich als Abtrünnige und allein. Sophie hat das Gefühl, geächtet zu werden. Familie und Freunde brechen den Kontakt zu ihr ab. Eine soziale Isolation, von der viele A
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 20.04.2024 um 17:15 Uhr auf HR.