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Himmel auf Erden - St. Paulin in Trier

Quelle: Pressebild

Farbenfrohe opulente Deckenfresken, ein prunkvoller Hochalter und schneeweiße Stuckaturen und Statuen - erklingt dazu noch die Orgel in vollendeter Akustik, dann fühlt man sich in der St. Paulin-Kirche im Norden Triers dem Himmel schon sehr nahe. Die spätbarocke Pfarrkirche ist wegen ihres besonders schönen und barocken Baustils und der prachtvollen Ausstattung, die von dem bedeutenden Baumeister Balthasar Neumann entworfen wurde, weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
Ein lichtes und prunkvolles Gesamtkunstwerk, das dieses Jahr nach einer langen Sanierungsphase in neuem und ursprünglichem Glanz erstrahlt. Das barocke Gebäude trägt seinen Namen nach dem Hl. Paulinus, der im 4. Jahrhundert Bischof von Trier war und wegen theologischer Streitigkeiten verbannt wurde. Bis heute wird er in der katholischen Kirche als Heiliger und Märtyrer verehrt. Stark und mutig für den Glauben eintreten, das machen sie hier bis heute, alle diejenigen, die die Fäden in der Hand halten und die Pfarrgemeinde steuern. Da ist die Schönstätter Marienschwester Reingarde, die mit über 80 Jahren die Stiftskurie führt und die die gute Seele der Pfarrgemeinde ist. Pfarrer Joachim Waldorf kam aus der Eifel nach Trier und die Beschäftigung mit der bis in die Römerzeit reichenden Geschichte der Kirche ist mittlerweile sein Steckenpferd. Eine ganz wichtige Rolle innerhalb der Pfarrgemeinschaft St. Paulin hat der Regionalkantor Volker Krebs. Er setzt dabei sowohl auf traditionelle Kirchenmusik, als auch immer wieder auf musikalische Experimente. St. Paulin ist bekannt für Kirchenmusik auf höchstem Niveau. Das ist unter anderem ein Grund für die hier sehr gut besuchten Messen.

Quelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 07.12.2018 um 05:25 Uhr auf SWR.