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youngdok #6
DOK Slam - Part 1

gezeigt am 03. April 2014 um 19 Uhr im Haus des Dokumentarfilms

DokSlam – der Filmbattle ist ein ganz besonderes Veranstaltungsformat aus der Reihe YoungDOK. 

Wer seinen Film zeigen möchte, bekommt ein paar Minuten, um das Publikum zu überzeugen. Die drei Filme, die dem Publikum am besten gefallen, flimmern in voller Länge über die Leinwand. Akzeptiert werden Produktionen bis max. 20 Minuten: Handyfilme, Reportagen, Essays, Experimentelles… Hauptsache dokumentarisch!


Dieses Mal haben Sendezeit gewonnen:

Korana

Dies ist ein an der Filmakademie Ludwigsburg entstandener Dokumentarfilm über den Kreislauf des Wassers. Meditativ, poetisch und belehrend - und ungemein billig produziert. Unglaublich: Wer die prächtigen Bilder des Filmes gesehen hat, konnte kaum glauben, dass der Studentenfilm nur einen Etat von 500 Euro hatte. Aber Niklas Zidarov, der bei dem Projekt als Kameramann mitgewirkt hatte, schilderte eindrucksvoll, mit wie wenig so viel entstehen kann. So war es lange nicht klar, ob das Team Luftaufnahmen über einem beeindruckenden Flußdelta würden machen können. Als klar war, dass es aus Kostengründen nicht würde möglich sein, durften sie doch noch mitfliegen. »Aber nur eineinhalb Minuten«, so der Kamermann. Dann musste der Heli die Schutzzone umgehend verlassen.

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Rouge

Der in Paris geborene und heute in Stuttgart lebende Willy Rollé konnte das Publikum für sein dokumentarisches Filmessay über den Zyklus der Frau interessieren. Der Kurzfilm verwebt die Lebenserfahrungen - auch die noch gar nicht erlebten - von drei Frauen. Es ist ein Blick auf ein weibliches Mysterium aus der Sicht eines Mannes. Und die erste Frage ging genau in diese Richtung: Wieso dieses Thema, wieso für ihn als Mann? Genau solche Gespräche zu Filmen will »YoungDOK« ermöglichen.



Spam

Beim Südwestrundfunk (SWR) ist Jürgen Rose der Mann für investigative Filme. Für Themen, an denen recherchiert werden muss und am Anfang noch lange nicht feststeht, wohin die Geschichte geht. Genau so ein Projekt war »Spam«. SWR-Mann Rose folgte dabei einigen Versprechungen, die oft täglich dutzendfach über jeden Mailnutzer hereinbrechen. Er wollte sich mit den russischen Damen treffen, die sich ihm per Mail anboten. Er wollte die Erbschaft von 18 Millionen aus Afrika annehmen und nebenbei 3000 Euro für wenig Arbeit einstreichen. Sein Film über die Hintergründe der Spamflut schloss den »DOK SLAM« mit einem sehr lebensnahen Thema.


Die drei weiteren Filme, die sich beim ersten Stuttgarter DOK SLAM bewarben, waren »Nimm was Du hast« von Denis Pavlovic, »Eine Stunde gegen den Hunger« von Simon Hofmann (Simon TV) und »Der kulinarische Gipfel« von Max Feldmann.

Simon-TV ist „der kleinste TV-Sender der Welt“. Mit einem Beitrag aus seinem Programm hatte er um die Gunst des Publikums geworben: Eine Stunde gegen den Hunger. Eine Spenden Sammelaktion in der Stuttgarter Fußgängerzone im Wettlauf der Zeit . Wer sehen möchte, wie er dies anstellte und was Simon sonst noch in seinem Channel ausstrahlt, schalte www.simon-tv.de ein.