Aghet – Ein Völkermord

2010

Aghet – Ein Völkermord ist ein Dokumentarfilm von Eric Friedler über den Völkermord an den Armeniern, der während des Ersten Weltkriegs durch das zwischen 1908 und 1918 regierende Komitee für Einheit und Fortschritt im Osmanischen Reich veranlasst und durchgeführt wurde. Der durch die Völkermordkonvention der Vereinten Nationen anerkannte Genozid wird in der Türkei von offizieller Seite bis heute abgestritten. Türkischen Bürgern, wie beispielsweise dem Nobelpreisträger Orhan Pamuk, die sich dafür einsetzen, eine historische Anerkennung des Genozids zu erreichen, droht nach Artikel 301 des türkischen Strafgesetzbuches immer noch eine Geld- oder Haftstrafe.[2] Der Film beleuchtet Hintergründe und Beweggründe für das Verschweigen historischer Tatsachen und zeichnet den Verlauf des Völkermords auf der Grundlage zahlreicher historischer Quellen nach. Die Dokumentation entstand 2009 nach mehrjährigen umfangreichen Recherchen. Sie wurde von Katharina und Markus Trebitsch, den Kindern von Gyula Trebitsch, für den Norddeutschen Rundfunk (NDR) produziert. Der Film versucht nach Darstellung des NDR einen Teil der frühen Geschichte des 20. Jahrhunderts dem „Totenreich alles Geschehenen zu entreißen“.[3][4]

Quelle: Wikipedia(deutsch)
Kinostart:2010
09.04.2010 in Deutschland
weitere Titel:
Aghet : 1915, le génocide arménien
Aghet – Ein Völkermord
Աղետ. մի ցեղասպանությունhy
فاجعه - یک نسل‌کشیfa
Genre:Dokumentarfilm
Herstellungsland:Deutschland
Originalsprache:Deutsch
IMDB: 606
Regie:Eric Friedler
Drehbuch:Eric Friedler
Kamera:Hanno Lentz
Schnitt:Florentine Bruck
Musik:Michael Klaukien
Produzent:Katharina Trebitsch
Darsteller:Martina Gedeck
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Rezensionen:

2015
New York International Film and TV Festival
Gold World Medal
Cultural Issues
Nominiert
2011
Adolf Grimme Awards, Germany
Adolf Grimme Award
Documentary/Cultural
Nominiert
2011
WorldFest Houston
Platinum Remi Award
Documentary
Nominiert
2010
German Television Awards
German Television Award
Best Documentary (Beste Dokumentation)
Gewinner
2010
Arpa International Film Festival
Armin T. Wegner Award
Nominiert
2010
Robert Geisendoerfer Preis
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Best TV Documentary
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Datenstand: 23.08.2019 08:28:32Uhr