Joaquin Phoenix: I’m Still Here

2010

I'm Still Here is a 2010 American mockumentary[3] spoof film directed by Casey Affleck, and written by Affleck and Joaquin Phoenix. The film purports to follow the life of Phoenix from the announcement of his retirement from acting through his transition into a career as a hip hop artist.[4] Throughout the filming period, Phoenix remained in character for public appearances, giving many the impression that he was genuinely pursuing a new career.

Quelle: Wikipedia(englisch)
Rezension zu Joaquin Phoenix: I’m Still Here
Thomas Schneider
Thomas Schneider
Online-Redakteur im Haus des Dokumentarfilms

Der amerikanische Schauspieler Joaquin Phoenix war immer schon ein nicht aalglatter Hollywood-Star. Er wuchs in chaotischen, aber sehr liberalen Verhältnissen auf. Sein Bruder River Phoenix, der 1993 im Alter von nur 23 Jahren starb, galt lange als der große, kreative Star der Familie. Da hat in Joaquin inzwischen eingeholt. Umso überraschender war die Ankündigung im Herbst 2008, die Schauspielkarriere zu beenden und Musiker zu werden. Joaquin Phoenix hat es gemacht - ein Jahr lang als Musiker, umgeben von Drogen, Presse und Wahnsinn. Um am Ende alles als Fake aufzudecken.

Er spielte den römischen Kaiser Commodus in "Gladiator" und den amerikanischen Countrysänger Johnny Cash in "Walk the line". Er spielte in guten und schlechten Filmen, in Komödien und in Dramen. Doch die beste Rolle hat Joaquin Phoenix zweifellos in seinem eigenen Leben gefunden. Ende 2008 schien Phoenix sein bisheriges Starleben mit einem Schlag ändern zu wollen. Fortan, gab er bekannt, wolle er nicht mehr als Filmschauspieler seine Dollars verdienen, sondern als Rapmusiker. Dem inneren Wandel folgte schnell ein äußerer: Phoenix ließ sich einen langen, zotteligen Bart wachsen und brauchte auch keinen Friseur mehr. Schnell hatte er die körperliche Smartheit eines Hollywood-Schauspielers gegen einen Waschbärbauch eingetauscht. Eine ganze Menge an Drogen und möglichst wenig Körperpflege halfen, das neue Image zu pflegen. Der Dokumentarfilm von Casey Affleck dokumentiert die Achterbahnfahrt.

Der Wandel vom Star zum Schmuddelmusiker hatte nur einen Haken: Anscheinend war alles nur ein Fake. Dazu einer, der mit permanenter Kamerabegleitung in einem Dokumentarfilm enden sollte. Den hat Casey Affleck gedreht, die Schwester von Ben Affleck, einem anderen Hollywoodstar. Ihr Film "I'm still here" ist ein großes Spiel mit den Erwartungen der Öffentlichkeit, mit dem Starrummel und den Medien. Ein intelligenter Film über das Show-Business, aber ein Film, den nur Fans von Joaquin Phoenix so richtig genießen werden.

Sein extremes Jahr hat Joaquin Phoenix offensichtlich nicht geschadet. Er wird weiter als Star gehandelt - ob er sich nun für den Film oder die Musik entscheidet. Ob der Zuschauer die ganze Länge der Fake-Dokumentation - man kann ihn auch in das neue Genre der Mockumentary einordnen -  durchhält, ist allerdings nicht gesagt.

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Kinostart:2010
11.08.2011 in Deutschland
weitere Titel:
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ఐయామ్ స్టిల్ హియర్te
Genre:Filmkomödie, Mockumentary
Herstellungsland:Vereinigte Staaten
Originalsprache:Englisch
Farbe:Farbe
IMDB: 19
Verleih:Magnolia Pictures
Offizielle Webseite:www.imstillheremovie.com
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Rezensionen:

2011
Gay and Lesbian Entertainment Critics Association
Dorian Award
Campy Film of the Year
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2010
Venice Film Festival
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Documentary
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2010
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CPH:DOX Award
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2010
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2010
Gijón International Film Festival
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Datenstand: 17.10.2019 08:35:53Uhr